Sportgruppe

Diese Gruppe trainiert auf die maximalen körperlichen Belastungen bei einem Brandeinsatz hin. Meist in kompletter Einsatzkleidung inklusive dem Atemschutzgerät wird die Ausdauer beim Treppensteigen, beim Ziehen von Personen oder dem Tragen und Bewegen von Gewichten simuliert.

So wird beispielsweise unser Schlauchturm zwölf mal erklommen, was gut 270 Höhenmeter entspricht. Oder es werden, zusätzlich zu den bereits hohen Gewicht der Einsatzkleidung und des Atemschutzgerätes  (zusammen schon gut 25kg), noch zusätzlich schwere Gegenstände wie Schläuche mitgenommen und der Turm damit bestiegen - auch das mehrmals am Stück. Daneben wird auch immer mal wieder, um rein die Ausdauer zu trainieren, zum Joggen in den Wald gegangen - natürlich auch mit kompletter Ausrüstung.

Die Grundidee für diese Art des Feuerwehrsports stammt aus den USA. Die dort unter Feuerwehrleuten höchst populäre „Firefighter combat callenge“ war ursprünglich als reiner Testlauf vorgesehen um unter wissenschaftlichen Bedingungen die Fitness von Feuerwehrmännern und Bewerbern für den Feuerwehrdienst feststellen zu können. Die  Feuerwehrmänner machten sich bald daran den jährlichen Belastungstest nicht nur bestehen zu wollen, sondern auch schneller als die Kollegen bestehen zu wollen. So wurden Wettkämpfe gestartet, welche heute auf der ganzen Welt satt finden (mehr dazu).

Seit 2008 nimmt das Pfaffenhofener Team regelmäßig in ganz Europa an den Wettkämpfen teil. Immer wieder gelingt es dem Team Plätze unter den besten Drei zu belegen und mit Medaillen zurückzukehren.